Ohne Zulieferer läuft nichts

An der Produktion sind inzwischen viele Firmen beteiligt. "Made in Germany." Dieser Satz war einmal das Markenzeichen der deutschen Industrie. Doch das ist lange her. Nicht, dass Produkte, die in Deutschland gefertigt werden, nicht mehr von hoher Qualität zeugen und international angesehen sind. Doch so einfach ist das eben nicht mehr mit der Aussage, ein bestimmtes Produkt sei in einem bestimmten Land hergestellt worden. Wegen der zunehmenden Kopmlexität vieler Produkte wie Technikgegenstände und eben Autos und der zunehmenden Globalisierung sind an der Produktion viele verschieden Parteien beteiligt. Die Chips des Handys kommen beispielsweise aus Japan, das Gehäuse aus Taiwan und zusammengebaut wird das ganze in Sri Lanka. Genauso verhält es sich mit Autos: Die Innenausrüstung kommt von einer anderen Firma wie die Scheinwerfer; Zündkerzen, Dichtungen und Scheibenwischer kommen von einer zweiten Firma, die technischen Sywsteme wie ABS und ESP vielleicht von einer Tochterfirma und so weiter und so fort. Firmen, die zwar an der Produktion des Endprodukts beteiligt sind, aber nicht zum Hersteller des Endproduktes gehören, nennt man Zulieferer.

Wofür gibt es alles Zulieferer? Zulieferer gibt es für einen Großteil der Produkte. Für Autos genauso wie für Handys, Computer, Küchengeräte, Maschinenbauteile, Flugzeuge, Sanitäranlagen, sogar für Kleidung, Arzneimittel, etc. Alles, was eine Firma von anderen Firmen einkauft, um das Endprodukt herzustellen, kommt von einem Zulieferer. Im Prinzip ist jede Firma, die Teile für andere Produkte herstellt, ein solcher Zulieferer. Das kann eine Firma für Fäden, die einen Kleidungshersteller beliefert, genauso sein wie ein Maschinenbauunternehmen, das Schiffsmotoren baut und an Reedereien verkauft.

Was ist das Problem bei Zulieferern? Das Problem vieler Zulieferer ist häufig, dass sie von der wirtschaftlichen Lage ihrer Abnehmer abhängen. So hatte zum beispiel die Autozuliefererbranche 2009 mit enromen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen. Viele Zulieferer arbeiten zudem nur mit einigen weniger Großabnehmern zusammen. Brechen die Aufträge dieses Abnehmers ein, kommt der Zulieferer schnell in große Probleme. Andersherum sind auch die Hersteller stark auf ihre Zulieferer angewiesen, vor allem, wenn es nur wenige gibt, die das benötigte Produkt herstellen. So werden oft Zulieferer von den Endabnehmern aufgekauft und in deren Herstellungsprozess eingegliedert.

Die Fertigstellung von Produkten hängt unmittelbar mit den Zulieferern zusammen. Wer pünktlich liefert sorgt entscheidend für einen planmäßigen Produktionsverlauf. Dabei werden für die Produktionen immer häufiger technische Hilfsmittel verwendet. Speziell angepasste Holzspalter sorgen zum Beispiel für eine schnelle, unternehmenseigene Verarbeitung von Holz und garantieren die fristgerechte Einhaltung von Lieferungen.